Körperstraffung und Körperformung

Der menschliche Körper unterliegt im Laufe der Zeit unterschiedlichen inneren und äußeren Einflussfaktoren, welche das Fettgeweben und die Elastizität der Haut an den verschiedensten Körperregionen beeinflussen. Angeborene oder erworbene Fettverteilungsstörungen mit den damit verbundenen Gewichtsveränderungen dehnen zusätzlich die Haut, sodass hieraus störende Hautüberschüsse und Dehnungsstreifen verbleiben können.

Wie gerne liegt man im Sommer am Strand oder hält sich durch körperliche Aktivitäten fit und möchte in unserer modernen Zeit mehr denn je durch schöne Bade- oder Sportmode sein Körpergefühl unterstreichen. Hierbei kann beispielsweise ein Bauch, dem es an Elastizität mangelt, als störend erscheinen und weniger dynamisch wirken.

Nicht selten haben Betroffene Schwierigkeiten sich öffentlich zu zeigen, ohne das ständig das Gefühl zu haben seine störenden „Problemzonen“ verbergen zu müssen.

Mit bewährten und modernsten Techniken der plastischen Chirurgie bietet die Aasee-Park-Clinic eine große Auswahl an Möglichkeiten sowohl für die Korrektur überschüssiger Haut als auch von Körperfettansammlungen. Die Methoden werden ganz auf Ihre Bedürfnisse und die spezifischen körperlichen Gegebenheiten abgestimmt.

Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Es gibt die verschiedensten Gründe für einen Verlust von Elastizität in dieser Körperregion können verschiedener Herkunft sein. Die Bauchdecke kann durch Schwangerschaften oder größere Gewichtsschwankungen im Laufe des Lebens stark gedehnt werden. Als Folge daraus überdehnen oder zerreißen die Bindegewebsfasern in der Haut und verhindern, dass sich das Gewebe nach einer Dehnung wieder zurückziehen kann. Auch die Bauchmuskulatur und besonders das Bindegewebe zwischen den geraden Bauchmuskeln (Rektusfaszie) sind diesen Veränderungen unterworfen (Bsp. Rektusdiastase). Die Beschaffenheit des Bindegewebes ist sowohl von der genetischen Disposition als auch von der Art der Lebensführung abhängig.

Reduziert man starkes Übergewicht bis hin zu normalem Gewicht kann es zudem zu einer so genannten Schürzenbildung kommen. Dabei überlappen Haut und Unterhautfettgewebe am Unterbauch und hängen herunter. Diese Form des Hängebauches ist auch nicht mehr mit reichlich Sport oder einer bewussteren Ernährung in den Griff zu bekommen.

Auch diesen Patientinnen und Patienten kann mit einer Bauchdeckenplastik / Bauchstraffung geholfen werden. Der Bauch wird wirkt wieder gestraffter und attraktiver. Viele Patientinnen erleben dadurch wieder eine völlig neue Form von Selbstwertgefühl und Attraktivität.

Durchführung der Bauchdeckenplastik / Bauchstraffung

Lange Zeit hat man bei einer Bauchdeckenplastik nur das überschüssige Hautfettgewebe entfernt, ohne die Aufmerksamkeit auf eine mögliche Korrektur einer Rektusdiastase und Verstärkung der Bauchmuskulatur zu richten. Außerdem spielte der ästhetische Aspekt in der Vergangenheit eine weitaus geringere Rolle als heute.

Die Bauchdeckenplastik / Bauchstraffung wird unter Vollnarkose durchgeführt. Hierbei wird oberhalb der Schamgrenze ein horizontaler Schnitt von Beckenknochen zu Beckenknochen durchgeführt. Zudem wird der Bauchnabel von der ihn umgebenden Haut abgetrennt. Anschließend wird das gesamte Hautgewebe im Operationsfeld von der Bauchdecke abgetrennt und das unterliegende Muskelgewebe gestrafft. Der Nabel wird in seine neue, höhere Position eingebracht und vernäht.

Liegt eine so genannte Hautschürze vor, wird diese mit dem Verlauf der Schamgrenze vom übrigen Gewebe abgetrennt. Die gesamte Schnittführung erfolgt nach Möglichkeit so, dass spätere Narben vom Hosenbund verdeckt werden. Alle Hautnähte erfolgen versteckt mittels Intrakutannaht mit einem selbstauflösenden Faden.

In den ersten 12 bis 24 Stunden können über Drainagen Blut und Wundsekrete abfließen. Nach 24 – 48 Stunden werden die Drainagen entfernt. Als neue Technik bieten wir eine innovative Technik ohne Drainagen unter Verwendung eines Gewebeklebers an. Näheres erfahren Sie zu diesem Thema im Beratungsgespräch.

Nach der Operation

Im Anschluss an eine Bauchdeckenplastik / Bauchstraffung legen wir einen Wundverband an und überziehen diesen mit einem Kompressionsmieder. Das Kompressionsmieder soll 6 Wochen lang Tag und Nacht getragen werden. Es bewirkt die flächenhafte, innere Vernarbung zwischen Bauchdecke und Muskulatur.

Während dieser Zeit sollen körperliche Anstrengungen, Sport, Saunabesuche und Sonnenbäder vermieden werden. Leichte Bewegungen wie Spaziergänge oder ähnliches dienen allerdings der Thromboseprophylaxe. Kontrolluntersuchungen werden nach 1 Tag, 1 Woche, 6 Wochen und nach einem halben Jahr durchgeführt.

Risiken und Nebenwirkungen einer Bauchdeckenplastik / Bauchstraffung

Eine Bauchdeckenplastik / Bauchstraffung gehört zu den großen plastisch-chirurgischen Eingriffen. Somit können natürlich, wie bei jedem operativen Eingriff, verschiedene Komplikationen auftreten. Hierzu zählen mögliche Infektionen oder Nachblutungen. Diese sind jedoch äußerst selten und sind während der OP oder durch eine entsprechende Nachbehandlung gut in den Griff zu bekommen. Während des persönlichen Beratungsgespräches wird Sie der plastische Chirurg ausführlich über mögliche weitere Risiken aufklären.

Unsere Leistungen

  • Oberschenkelstraffung
  • Oberarmstraffung
  • Liposuktion an Bauch, Flanken, Armen und Beinen, Gesäß und am Kinn
  • Injektionslipolyse (Fett-Weg-Spritze) an allen Körperregionen
  • Eigenfetttransplantation zur Korrektur von Narben
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